Spartipps, die wirklich funktionieren

Mit dem Sparen ist es wie mit dem Sporttreiben. Eigentlich wolltest Du doch …… ach nee, schon wieder nicht gemacht. Es klingt nach Langeweile und trockenen Haferkeksen. Doch mit diesen Tipps hier wirst Du sehr viel Spaß beim Sparen haben. Ich habe diese Tipps von niemandem bekommen, ich habe sie aus Erfahrung zusammengeschrieben. Und wenn man sich mit dem Thema befasst, macht es auch sehr viel Freude.

Hier sind meine Spartipps!

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1.  Checke am besten einmal täglich Deinen Kontostand

Es klingt vielleicht übertrieben, doch es hilft. Wer einmal am Tag sein Konto prüft, behält die Übersicht. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Hat Firma XYZ schon wieder abgebucht, obwohl Du den Vertrag doch gekündigt hast? So bemerkst Du es sofort. Es schult das Gefühl für das eigene Haben, denn mit der Zeit verinnerlichst Du dieses Wissen, wie viel Du noch auf dem Konto hast. Das tägliche Prüfen des Kontostandes schult ungemein das Gefühl für Deine monatlichen Ausgaben und schützt vor Überraschungen.

2.  Kenne Deine Fixkosten im Schlaf

Würde man mich mitten in der Nacht wecken, so könnte ich für jeden einzelnen Posten einer Fixkosten die Summe nennen, sprich, was ich z.B. für Wasser, Miete, Internet etc. zahle. Wer seine Fixkosten kennt, weiß auch, was er noch übrig hat wenn die diese bereits abgebucht wurden. Dir sollte wirklich, und ich sage sollte, wirklich immer klar sein, was Du monatlich für Deine Fixkosten bezahlst. Dies teilt sich z.B. in so eine Liste auf:

-      Miete

-      Strom

-      Handy

-      Internet

-      Wasser

-      Versicherungen

-      Fahrkarte für Bus und Bahn

-      Kredite und Raten

-      Essen und Trinken

-      Drogerie- und Kosmetikartikel

-      GEZ

-      Abos jeglicher Art ( z.B. Spotify, Netflix, Zeitschriften )

Diese Kosten ziehst Du am besten logischerweise von Deinem monatlichen Haben ab. Nur was dann übrig bleibt, ist wirklich Deins.

3.  Zahle Dir selbst ein Taschengeld

Doch wie geht es jetzt weiter? Ganz einfach, sobald Du Deine Fixkosten von Deinem monatlichen Gesamteinkommen abgezogen hast, weißt Du, wie viel Geld Du für DEINE Sachen hast. Dies ist bei jedem etwas anderes. Vielleicht gehst du gern feiern, hast ein teures Hobby oder kaufst gern Klamotten? Alles klar, dann zahle Dir doch selbst, wie früher Deine Eltern, ein Taschengeld. Heißt, Du legst z.B. zu Beginn des Monats fest, dass Du z.B. 200 Euro zur freien Verfügung hast. Dieses Geld kannst Du komplett ausgeben, wofür Du magst, egal für was. Wenn dieses Geld aufgebraucht ist, na dann bleibst Du halt zu Hause.

4. Sei bereit zu verzichten

Bestimmt nicht der originellste Tipp unter der Sonne. Doch von Nichts kommt: Nichts. Hier Sale, da Sale? Mal ganz klar: Das Meiste sparst Du, wenn Du nichts ausgibst. Muss es also wirklich der neue große Fernseher im Angebot sein, obwohl Dein alter noch funktioniert und Du eigentlich nicht sehr viel Fernsehen guckst? Muss es das neue Bett aus dem Möbelladen sein wenn Du auch eins für 50 Euro bei Ebay Kleinanzeigen bekommst? Sehr oft stelle ich fest, dass viele Dinge angeschaftt werden, weil die Leute um Dich herum meinen, dass das jetzt nötig für Dich wäre. ” Du brauchst doch mal einen neuen Bla Bla Bla ….” Stop! DU entscheidest, was Du wirklich brauchst, und niemand sonst. Wenn es Dich nicht stört, einen alten Fernseher und nicht neue das neueste schickste Bett zu haben so kann es Dir sehr egal sein, ob es die anderen stört. Die können sich den dann ja gern selbst kaufen. 

5. Lege diszipliniert Geld zur Seite

Schon mein Wirtschaftslehrer sagte immer: Nur durch Sparen wird man reich! Was zunächst kinderleicht logisch klingt, wird dennoch von einigen Leuten argumentiert mit den Worten: ” Ich kann monatlich nichts sparen, ich verdiene zu wenig.” Doch auch 20 Euro im Monat bringen etwas. Oder sind 240 Euro am Ende des Jahres etwa nichts? Wenn Du das zehn Jahre durchziehen würdest, hättest Du dann immerhin 2400 Euro. Haben oder nicht haben, das ist hier die Frage. Vielleicht legst Du auch mal 50 oder 100 Euro monatlich zur Seite, und so kommt in wenigen Monaten schon ein nettes Sümmchen zusammen. Am besten richtest Du Dir ein kostenloses Sparkonto ein, dieses bieten die meisten Banken an. Hier kannst Du bequem Geld vom Giro- auf das Sparkonto schieben und wieder zurück wenn es erforderlich sein sollte. Wichtig ist hier die Beständigkeit. Es bringt natürlich wenig, ein oder zwei Jahre zu sparen und dann das Konto für einen Seychellen Urlaub zu plündern, wenn Du eigentlich vorhattest, etwas anzuhäufen. Vermögen baut durch Zeit und Disziplin auf. Es ist natürlich ok, auch mal einen Monat lang nichts einzuzahlen, doch Durchhaltevermögen und Disziplin schlagen wie so oft im Leben andere Eigenschaften. Und lasse Dir von Sätzen wie ” Du gönnst Dir auch gar nichts ” nicht Deine Erfolge ausreden. Meiner Meinung nach ist das nur der Neid von Leuten, die selbst wenig Durchhaltevermögen haben. Wer über Jahre einzahlt und durchhält, wird belohnt. Und sieh mal, die Brüder Albrecht aus Essen haben aus ihrer Sparsamkeit sogar das Geschäft ihres Lebens gemacht. Oder gehst Du etwa nicht bei ALDI einkaufen?

1 KOMMENTAR on Spartipps, die wirklich funktionieren

  1. Madame Moneypenny
    14. Juli 2016 at 19:27 (10 months ago)

    Liebe Sandra,

    danke für diese Tipps! Besonders die Angewohnheit den Kontostand zu checken finde ich eine gute Idee! Dadurch hat man immer den Überblick und bekommt auch ein engeres Verhältnis zum Geld, würde ich denken. Die meisten Menschen scheuen den Blick auf den Kontoauszug – wahrscheinlich weil er zu ehrlich ist…

    Zum Thema Geld zur Seite legen, kann ich noch ergänzen, dass es schon ein guter Anfang ist, monatlich 10% des Gehaltes zu sparen. Am besten per Dauerauftrag direkt am 1. des Monats aufs Tagegeldkonto überweisen damit man gar nicht erst in Versuchung kommt. 10% merkt man meist gar nicht, es sammelt sich mit der Zeit ein schönes Summchen an und man gewöhnt sich ans Sparen.

    Wie hat Warren Buffet so schön gesagt: “Gebe aus, was vom Sparen übrig bleibt anstatt zu sparen, was vom Ausgeben übrig bleibt”.

    Liebe Grüße
    Natascha

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